«Alle Wareneinkäufe an einem Ort» – Grossopanel im GastroJournal
Grossopanel Team · 16. Oktober 2026

Das GastroJournal hat Grossopanel in der Rubrik «Gastronomie» porträtiert. Der Artikel von Nicole Steffen beschreibt, warum es eine zentrale Übersicht über sämtliche Warenbezüge braucht – «vom WC-Papier bis zum Wein».
Die Lieferantenliste ist lang
Nationale Abhol- und Zustellgrossisten, regionale Händler, Getränkelieferanten, Detailhandel, lokale Produzenten: Die Bezugsquellen eines Gastronomiebetriebs verteilen sich auf viele Kanäle. Die Kontrolle und Übersicht darüber zu behalten, ist im Alltag oft nicht einfach.
Genau hier setzt die Plattform an. «Wir möchten eine Übersicht auf die gesamte Lebensmittelindustrie schaffen», erklärt Remo Häfliger, Geschäftsführer der Grossopanel AG, im Artikel.
Regionale Lieferanten sind der blinde Fleck
Grossopanel wertet seit Jahren die Abverkaufsdaten der grossen Grossisten aus – Prodega/Transgourmet, Saviva, Aligro und Pistor – auf Ebene der Einzelartikel und Verwender. Was dabei bisher fehlte: die Einkäufe bei regionalen Lieferanten.
Da immer mehr Gastronomiebetriebe beim Metzger im Dorf oder beim Bauernhof von nebenan einkaufen, entsteht eine Lücke im Gesamtbild. «Um wieder ein ganzheitliches Bild des Schweizer Foodmarktes zu gewinnen, müssen wir auch diese Daten erfassen», so Häfliger.
«Gemeinsam schaffen wir Transparenz in der Schweizer Gastronomie.»
So funktioniert die monatliche Einkaufsanalyse
Betriebe registrieren sich einmalig und laden ihre Einkaufsbelege hoch – entweder mit der Handykamera fotografiert oder digital am Computer. Im Hintergrund werden die Daten nach Warengruppen kategorisiert und ausgewiesen. Die eigene Wareneinkaufsanalyse ist danach jederzeit und von überall ersichtlich.
Die Nutzung der Plattform ist kostenlos. Jeder teilnehmende Betrieb erhält zusätzlich 150 Franken Aufwandsentschädigung im Jahr für das Hochladen der Einkaufsbelege.
Das Ziel: 400 bis 500 Betriebe
«Unser Ziel ist es, rund 400 bis 500 teilnehmende Betriebe zu finden, die uns Einblick in ihre Wareneinkäufe geben», sagt Häfliger im Interview.
Je breiter die Basis, desto aussagekräftiger werden die Auswertungen – für den einzelnen Betrieb ebenso wie für den Markt als Ganzes. Davon profitiert am Ende die gesamte Lebensmittelindustrie: «Wir können genau aufzeigen, was, in welcher Sortimentsgruppe und von wem gekauft wird.»
Mitmachen
Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Printausgabe des GastroJournals erschienen.
Wer selbst Teil des Panels werden möchte: Die Registrierung dauert wenige Minuten, die Teilnahme ist kostenlos.